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Eberesche

(Sorbus aucuparia ssp. aucuparia)

V — VI Home Vorwälder, Waldschläge
3 — 15 m indigen LC
Blütenstand
Synonyme: Aucuparia pinnata, Crataegus aucuparia, Pyrus aucuparia, Vogelbeere, E: Rowan, Mountain Ash; IRL: Caorthann. Makrophanerophyt, coll-om. Die Laubblätter sind zur Gänze unpaarig gefiedert. Die Fiedern sind an ihrer Basis asymmetrisch. Die Blättchenränder sind gesägt, manchmal auch vom Grund an. Die Doldentrauben tragen 200 — 300 weiße Blüten. Die Vitamin-C-reichen, roten Früchte sind kugelig. Sie werden zur Schnapserzeugung geerntet (Lit). Die häufige bis zerstreute Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blütenstand
Aufnahmen: 07.05.2024 Filzmoos
 
gesägtes Blatt
Aufnahme: 30.05.2024 Bruckangerlau
 
Früchte
Vogelbeeren wurden früher in der Schweinemast verfüttert, daher der Name Eberesche. Vogelbeerenschnaps ist sehr teuer, da man für die Maische sehr viele Früchte braucht.
 
Früchte
Aufnahmen: 22.07.2020 bei den Schacherteichen
 
Sorbus aucuparia
 
 
Sorbus aucuparia
Aufnahmen: 11.06.2017 Wittinghausen  
 
Sorbus aucuparia
Aufnahme: 18.06.2017 Plöckensteiner See    
 
Sorbus aucuparia
Aufnahme: 23.07.2017 Clontallagh    
 
Sorbus aucuparia
Aufnahme: 25.08.2008 Hernlersteig, Traunstein    

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1424. S. Aucuparia L. (Pyrus A. Gärtn. Gemeine E. — Vogelbeerbaum. Ebritzbaum. — Abrasch. — Faulbaum. — Drosselbeer.)
Baum bis 40' hoch, auf Alpen oft nur 6' hoher Strauch mit rissiger, aschgrauer Rinde, ausgebreiteten, wehrlosen Aesten. Blätter gefiedert, Blättchen länglich oder länglichlanzettlich, spitzgesägt, spitz, Blattknospen, untere Seite der Blätter, Blatt- und Blüthenstiele nebst Kelchen mehr minder wollig filzig, im Alter verkahlend. Blüthen in grossen, reichblüthigen, gewölbten Doldentrauben. Kronen klein, 3 — 5''' im Durchmesser, weiss. Früchte kugelig, erbsengross, scharlachroth, für Schafe, Ziegen, Wild und besonders für Vögel geniessbar.
Mai — Juni


An felsigen Abhängen, in Bergwäldern und Hochmooren der höheren Mühlkreisberge, besonders der Ausläufer des bairischen und böhmischen Waldes bis zu den Gipfeln über Gneiss, Granit, Quarzfels und Hornblende, z. ß. häufig um Kirchschlag in Gesellschaft von Sambucus racemosa und Juniperus communis. Ebenso über Kalk der Berg- und Voralpenregion des Traunkreises und Salzkammergutes, z. B. nicht selten in der unteren Krummholzregion der Alpen. Seltener über Wienersandstein der Vorberge. In der Ebene auf Alluvien und in Nähe von Dörfern, an Zäunen, an Strassen und in Gartenanlagen gepflanzt.

S. domestica L. Speyerling. Der Vorigen ähnlich, aber höher, bis 60' hoch und durch kahle Blattknospen, grössere 6—8''' durchmessende Kronen, vorzüglich aber durch grössere birnförmige Früchte (von Grösse einer kleinen Holzbirn) verschieden, welche zuerst gelb mit röthlicher Wange, zuletzt braun mit weissen Punkten und teigig werden, in welchem Zustande sie als Obst (Arschützen) geniessbar sind, wird im Gebiete nur höchst selten gezügelt und kommt verwildert nicht vor.
April — Mai

S. hybrida L. Bastard-E. Baum 30—50' hoch, mit länglichelliptischen, vorne doppeltgesägten, hinten gefiederten oder tieffiederspaltigen, unterseits weissfilzigen Blättern, weissen Blüthen in gedrängten Doldentrauben und kugeligen hochrothen Beeren in Grösse einer kleinen Kirsche, wird in mehreren Gartenanlagen gezügelt, z. B. zu Schloss Haus, Aschach, am Freinberge, im Volksgarten zu Linz, zu Ebelsberg, Ens, kommt aber nirgends verwildert vor."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 184), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 09.09.2026

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